31. Dezember 2015

MEIN FILMJAHR 2015

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2015 neigt sich dem Ende zu. Zeit das Jahr reflektiert zu resümieren. Zunächst hatte ich kein "Ranking" geplant, jedoch bildet ein solches einen schönen Abschluss. Noch einmal kann man das gesehene Revue passieren lassen und in Erinnerungen schwelgen. Viele Filme, die ich gerne sehen wollte, zogen ungesehen an mir vorüber. Dennoch: es war ein gutes Jahr. Besonders stark in meinen Augen: der von mir bereits abgeschriebene deutsche Film. 
Im Nachfolgenden habe ich meine Film-Jahrescharts zusammengestellt. Dadrunter eine typische TOP 10-Liste meiner liebsten Sichtungen, aber auch einige andere Kategorien:

29. Dezember 2015

REVIEW: Ich bin dann mal weg (2015) - "Auf dem Weg zu sich selbst"

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© Warner Bros.

„Gestatten: Hans-Peter Wilhelm Kerkeling. 36 Jahre, Künstler, Raucher, Komiker, Zuschauer, Leser, Hörer … und Pilger“. So stellt sich uns der Entertainer aus dem Off vor. Ob als Horst Schlämmer oder Königin Beatrix der Niederlande– Hape Kerkeling war Kult und ein wichtiger Bestandteil der deutschen Comedy-Szene. Doch in den letzten Jahren ist es ruhig um den Komiker geworden. Jetzt ist er wieder zurück – zumindest in Form seiner Lebensgeschichte auf großer Leinwand.

25. Dezember 2015

REVIEW: Unsere kleine Schwester (2015) - "Wie im Mädchenwohnheim"

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der cineast Unsere kleine Schwester Suzu im Pflaumenbaum
© Pandora Film

Bezüglich japanischer bzw. generell asiatischer Filmkunst bin ich noch mehr als grün hinter den Ohren. Der Kinostart von UNSERE KLEINE SCHWESTER bot daher in meinen Augen einen kleinen aber feinen Einstieg in diese Kultur mit ihrer doch etwas anderen Art und Weise der Inszenierung.

22. Dezember 2015

REVIEW: By The Sea (2015) - "Sind wir pervers?"

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der cineast By The Sea Roland und Vanessa Bett
© Universal Pictures

Nach dem Kriegsdrama UNBROKEN macht Angelina Jolie-Pitt erneut einen Ausflug in die Regiearbeit. Seit MR. & MRS. SMITH vor 10 Jahren ist es auch der erste Film, bei dem sie mit ihrem Mann Brad Pitt erneut vor der Kamera steht. In ihrem vierten Film BY THE SEA inszeniert Jolie-Pitt ein Ehepaar, das tief in einer Krise steckt. Scheinbar das Kontrastprogramm zu ihrem eigenen Leben. Doch ist es ihr gelungen ein Stück zu schaffen, das abgesehen von den großen Namen seine Daseinsberechtigung hat?

16. Dezember 2015

REVIEW: Das brandneue Testament (2015) - "Gott ist ein Arsch"

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der cineast Das brandneue Testament Gott am Schreibtisch
© NFP Distribution

Leben wie ein Gott in Frankreich – diese Phrase kennen die meisten. Doch wie würde Gott wohl in Belgien leben? Einen möglichen Entwurf dieses Gedankenexperiments skizziert Jaco Van Dormael in seinem neuem Film DAS BRANDNEUE TESTAMENT. Was dabei herausgekommen ist, ist ein Werk, das zwischen Poesie und Polemik taumelt.

13. Dezember 2015

B-SIDES: 8 Spartipps für den nächsten Kinobesuch

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Ins Kino gehen ist in den letzten Jahren ein teurer Spaß geworden. Dort wo früher noch Kindergeburtstage gefeiert werden konnten, zahlt man je Karte immer öfter einen zweistelligen Betrag. Viele streamen daher mittlerweile lieber online oder warten auf den Home Entertainment Release. Wer dennoch nicht auf den Gang in die heiligen Hallen verzichten möchte, für den habe ich hier einige Tipps, wie man die Geldbeutel schonen kann.

u KINOTAG
Der Klassiker. So ziemlich jedes Kino hat unter der Woche einen Kinotag, an dem es Karten zu einem vergünstigten Preis anbietet. Meist ist es der Montag oder Dienstag und der Preisnachlass bewegt sich in einer Spanne von 2,00 € - 3,00 €. Also: den nächsten Kinobesuch gut timen und das Wochenende meiden!

8. Dezember 2015

REVIEW: Die Highligen Drei Könige (2015) - "Christmas Jumper Swag"

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© Sony Pictures

Kaum ist der Dezember in Sicht stehen spätestens jetzt die ersten Filme zum Thema Weihnachten in den Startlöchern. So auch DIE HIGHLIGEN DREI KÖNIGE, der Kiffer- und Weihnachtsfilm zu vereinen versucht. Seth Rogen (DAS IST DAS ENDE, THE INTERVIEW) bleibt auch hier seiner Linie treu: Fäkalhumor, Drogenexzesse, Minderheitenwitze – eben eine „Bro-mödie“. Dennoch machte der Trailer irgendwie Lust auf mehr - doch konnte er das halten was er versprochen hat?

6. Dezember 2015

REVIEW: Marvel's Daredevil (Staffel 1) - „Ein Held in Teufelsküche“

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der cineast Marvel's Daredevil Matt Murdock
© Netflix

Gleich vorweg – ich habe mich selbst nie aktiv mit Comics und Superhelden auseinandergesetzt. Marvel oder DC? Diese Frage stellte sich mir nie. Dennoch kommt man heutzutage an Superhelden und epischen Weltrettungs-Szenarien einfach nicht vorbei.

4. Dezember 2015

REVIEW: Steve Jobs (2015) - „Eine Delle im Universum“

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der cineast Steve Jobs dirigiert
© Universal Pictures

Viele verehrten ihn wie einen Messias. Doch auch Steve Jobs war, wie jeder andere vor ihm, sterblich und erlag im Oktober 2011 seinem Krebsleiden. Noch bis heute fasziniert das Präsentations-Genie Millionen Menschen und bietet Stoff für zahlreiche Bücher und Filme. Er ist ein Mythos der auf ewig und unauslöschlich mit dem Unternehmen Apple verwoben sein wird.

1. Dezember 2015

KINOVORSCHAU: DEZEMBER 2015

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der cineast Kinovorschau Dezember 2015

Bald steht Weihnachten vor der Tür. Der Dezember steht dieses Jahr jedoch weniger im Zeichen des Fests der Liebe als viel eher für den Start des 7. Star Wars Films. Dennoch gibt es in der Oscar Season auch noch so manch anderen Film, der definitiv einen Blick wert sein könnte und bei einigen für eine frühzeitige "cineastische Bescherung" in deutschen Kinosälen sorgen dürfte.

Auf welchen Film freut ihr euch im Dezember am meisten?


4 KÖNIGE (Start: 03.12.2015 | Trailer)
Für mich nach VICTORIA wieder ein Hoffnungsschimmer am deutschen Film-Horizont. 
Während die meisten Patienten über die Feiertage zu ihren Familien zurückkehren, sind die vorlaute Lara (Jella Haase), die verschlossene Alex (Paula Beer), der aggressive Timo (Jannis Niewöhner) und der traumatisierte Fedja (Moritz Leu) gezwungen, Weihnachten gemeinsam in der Psychiatrie zu verbringen. Zu ihrem Glück steht ihnen der unkonventionelle Arzt Dr. Wolff zur Seite, der in allen Vier ihre Stärken sieht und Ihnen mehr zutraut als sie sich selbst. Gemeinsam erleben sie ein Weihnachten, das sie nie vergessen werden.

29. November 2015

REVIEW: Amy – The Girl Behind The Name (2015) - „Ein Zerrstück der Gesellschaft“

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der cineast Amy Winehouse
© Prokino

23. Juli 2011 – der leblose Körper von Amy Winehouse wird in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden. Wie sich später herausstellte mit 4,16 Promille Alkohol im Blut. Und das mit gerade einmal 27 Jahren. Besonders tragisch: Amy wurde an einem Punkt aus dem Leben gerissen, an dem es ihr besser ging. Wie konnte es dazu kommen? Dieser Frage versucht die Dokumentation AMY – THE GIRL BEHIND THE NAME auf den Grund zu gehen.

27. November 2015

REVIEW: Spectre (2015) - „Tempus non fugit“

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der cineast James Bond Spectre Martini
© Sony Pictures

„Tempus fugit“: die Zeit verfliegt. Wohl eher nicht. SPECTRE ist der 24. Film der James Bond Reihe. Es sollte der krönende Abschluss der „Craig-Ära“ werden, doch der Schuss ging im wahrsten Sinne nach hinten los. SPECTRE wollte dort anknüpfen wo SKYFALL endete – in Bonds Vergangenheit. Was dabei herauskam war ein gewollter Film nach dem Standard-Bond-Baukasten-System. Hat sich das Franchise überholt?

24. November 2015

REVIEW: Macbeth (2015) - "Ein Königreich aus Nebelschwaden"

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der cineast Macbeth und Lady Macbeth
© Studiocanal

Shakespeare. Das ist Romeo und Julia, Hamlet, und eben auch Macbeth. Zum Glück haben wir in der Schule nie Shakespeare behandelt. Denn so konnte ich völlig unbefangen an die Thematik herantreten und mich zunächst im Kinositz zurücklehnen. Das blieb jedoch nicht lange so, denn MACBETH ist alles andere als gewöhnliches Popkornkino.

22. November 2015

REVIEW: The Walk (2015) - "Die Karotten sind gekocht"

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der cineast The Walk Seiltanz
© Sony Pictures

Ein Mann. Ein Seil. Ein Traum. Im Jahre 1974 balanciert der Franzose Philippe Petit (Joseph Gordon-Levitt) im Morgengrauen zwischen den Towern des World Trade Centers. In 417 Metern Höhe – ohne jegliche Sicherung. Es ist eine ungewöhnliche „Liebesgeschichte“, die im Wartezimmer eines Zahnarztes ihren Anfang nahm und in einer mehr als beeindruckenden Tat gipfelte, die so nie wieder möglich sein wird.

15. November 2015

REVIEW: Ich seh, Ich seh (2014) - „Ich sehe was, was du nicht siehst“

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Ich seh ich seh Auge Mutter
© Stadtkino Filmverleih

Die 10-jährigen Zwillinge Elias und Lukas stromern durch Wiesen und Wälder, streifen mit Monster-Masken durch die Maisfelder, erkunden dunkle Höhlen und stürzen sich in die Fluten eines tiefschwarzen Sees. Als die Rabauken von ihren Erkundungen eines Tages Zuhause ankommen, erwartet Sie bereits eine Frau – augenscheinlich Ihre Mutter, die von einer Schönheits-OP zurückgekehrt ist - das Gesicht vollends bandagiert. Die Begrüßung fällt unterkühlt aus. Die Mama bräuchte nach ihrer Operation viel Ruhe und Schlaf. Doch die beiden Jungen überkommt das Gefühl, dass es sich bei der Frau nicht um ihre Mutter handelt. Ihre Mutter scheint sich verändert zu haben.

8. November 2015

REVIEW: Der Marsianer (2015) - „Kartoffeln, Kacke, Klebeband“

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Der Marsianer - Rettet Mark Watney
© 20th Century Fox

APOLLO 13 meets CAST AWAY. „Er ist wieder da!“ schallt es durch die Reihen der Cineasten. Die Rede ist von Ridley Scott. Nach vielen Eskapaden in den letzten zehn Jahren ist der Regisseur von ALIEN und GLADIATOR mit einer neuen Weltraumodyssee zurück. Doch ist dieser Film wirklich sein Comeback?

5. November 2015

Willkommen auf "der cineast"!

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Willkommen auf der cineast

Ci|ne|ast, der (franz. cinéaste) [sineˈast]
„seltener auch Cinephiler, ist ein Verehrer der Filmkunst und Kenner der Filmgeschichte sowie der künstlerischen Qualitäten des Kinos. Der Cineast unterscheidet sich vom Filmkonsumenten oder Filmfan, indem er an einem Filmdiskurs interessiert ist, der über den reinen Unterhaltungswert des Films hinausgeht. Ausdruck dessen sind die Lektüre von Filmzeitschriften oder der Besuch von Filmfestivals und Veranstaltungen in Filmklubs und Kommunalen Kinos.“ [1]

Im Grunde genommen bin ich das nicht. Zumindest nicht gänzlich. Warum? Weil ich mich weder mit Filmtrivia, Lebensläufen und Einflüssen auf Regisseure noch aktiv mit Kamerafahrten, Schnitt und Tongestaltung oder sonstigen Elementen des Filmhandwerks explizit beschäftige. Aber das ist auch gar nicht so wichtig, finde ich.
Darf ich kurz vorstellen: Manon, zu diesem Zeitpunkt 23 Jahre alt und habe im Frühjahr meinen Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen abgeschlossen. Daher kann ich mit Fug und Recht behaupten: „Trust me, I'm an engineer!“ Ich habe vor kurzem die Kino-Metropole Berlin verlassen und bin nach NRW gezogen, um hier meinen Master in International Marketing zu machen.

Nix da mit Medien, Film und Fernsehen.

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