31. Januar 2016

REVIEW: The Hateful 8 (2016) - "Howdy, Nigger!"

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der cineast Filmblog The Hateful 8 Kurt Russell und Samuel L. Jackson
© Universum Film

„Treffen sich zwei Kopfgeldjäger, eine Gefangene, ein Henker, ein Sheriff, ein General, ein Cowboy und ein Mexikaner in einem Miederwarenladen …“ – nein, daraus wird kein Witz, sondern dabei handelt sich um Quentin Tarantinos neusten Streich. Mit THE HATEFUL 8 meldet sich das Enfant terrible Hollywoods mit seinem eigentlich 10. Film zurück. Der eisig-bitter-blutige Streifen ist irgendwie anders und wirkt doch vertraut. Das mag auch an alten Weggefährten wie Samuel L. Jackson, Kurt Russel und Tim Roth liegen, die schon in anderen Werken Tarantinos agierten. Mit seinen fast drei Stunden Laufzeit, sollte man für THE HATEFUL 8 jedoch ordentlich Sitzfleisch mitbringen.

27. Januar 2016

REVIEW: Die Frau in Gold (2015) - "Erinnerungen sind Gold wert"

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der cineast Filmblog Die Frau in Gold Helen Mirren und Ryan Reynolds
© Squareone Entertainment

Was soll ich sagen – mit Kunstgeschichte auf großer Leinwand kriegt man mich irgendwie immer. So auch bei DIE FRAU IN GOLD. Neben der Thematik bzgl. des österreichischen Malers Gustav Klimt, der zu meinen Lieblingskünstlern zählt, freute ich mich besonders auf den hochkarätigen Cast. An der Seite einer gewohnt starken Helen Mirren, sind auch wieder Export-Schlager Daniel Brühl und Ryan Reynolds mit von der Partie.

24. Januar 2016

REVIEW: Joy - Alles außer gewöhnlich (2015) - "Die Evolution der Zikade"

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der cineast Filmblog Joy Alles außer gewöhnlich
© 20th Century Fox

Halbbiografisch kommt Regisseur David O. Russell mit seinem neuen Film JOY daher. Nach SILVER LININGS und AMERICAN HUSTLE ist es bereits die dritte Zusammenarbeit mit seinem Musen-Duo Jennifer Lawrence und Bradley Cooper. In dem Film dreht es sich um die teils frei interpretierte Lebensgeschichte von Joy Mangano, die in den 90er Jahren den „Miracle Mop“ erfand und diesen erfolgreich über den TV Sender QVC vertrieb.

19. Januar 2016

REVIEW: Der Bunker (2015) - "Klaus-trophobisch"

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der cineast Blog Der Bunker Klaus im Unterricht
© Bildstörung | Drop-Out Cinema

DER BUNKER feierte auf der 65. Berlinale Premiere und war im Sommer ebenfalls auf dem Fantasy Film Fest zu sehen, wo ich ihn leider verpasst habe. Umso schöner, dass es der Film nun auch in vereinzelte Programmkinos schafft. Das Spielfilm-Debüt von Regisseur Nikias Chryssos ist eine herrlich verrückt-kritische, aber sehr ansehnliche, deutsche Gesellschaftssatire geworden, die man nicht einmal in eine Genre-Schublade zu stecken vermag.

17. Januar 2016

Liebster Award [ 1 ]

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der cineast Blog Liebster Award 1

Dank dem lieben Micha von Der Filmtipp habe ich meine erste Nominierung für den "Liebster Award" erhalten. Vielen herzlichen Dank dafür - ich freue mich sehr! Und los geht's:

1. Die Oscars stehen vor der Tür. Was hälst du von Preisverleihungen?

Ja, das ist so eine Sache. Ich beziehe mich hier mal direkt auf die Academy Awards. Für mich sind die Oscars ein fester Teil meiner Jahresplanung geworden. Es ist ein regelrechtes Happening, bei dem ich mit Freunden, unseren Oscar Ballots und Oscar Bingos das Geschehen verfolge. Dabei sollte man die Acadamy Awards nicht zu ernst nehmen. Die Mitglieder der Jury sind nicht repräsentativ und in der Struktur generell überholt, eine Reform wäre hier wünschenswert. Es ist letzten Endes viel mehr Schein als Sein. Dennoch kann ich den Oscars nicht absprechen, dass sie bis heute als ein gewisses „Gütesiegel“ fungieren.

10. Januar 2016

REVIEW: The Revenant (2015) - "Der Geist ist willig, das Fleisch auch"

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der cineast The Revenant Der Rückkehrer Leonardo DiCaprio
© 20th Century Fox

Ist Leo auf dem Oscar-Kurs? Wenn nicht jetzt – wann dann, möchte man meinen. Die schauspielerische Leistung, die DiCaprio in THE REVENANT an den Tag legt sucht seines gleichen. Es ist ein eisiger, dreckiger Weg den der Protagonist durch schier endlose Eislandschaften bestreitet. Das mexikanische Power-Duo, bestehend aus Regisseur Iñárritu und Kameramann Lubezki, hat hier einen Film kreiert,  der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, mit atemberaubender Schönheit besticht und doch seine Schwächen hat.

5. Januar 2016

KINOVORSCHAU: JANUAR 2016

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ALL EYES ON OSCARS. So lautet die Devise für diesen Monat, denn einige der letzten Filme beim Rennen um den Goldjungen laufen bei uns im Januar an. Viele große Kinostarts sind im Januar zu finden, da der direkte Wettbewerb mit STAR WARS Episode VII umgangen wurde. Hier eine kunterbunte Mischung an Filmen, die in diesem hart umkämpften Monat einen Blick wert sein könnten.

 THE REVENANT (Start: 06.01.2016 | Trailer)
Kann es Leonardo DiCaprio dieses Jahr schaffen? Endlich den heiß ersehnten Oscar in den Händen halten? Mehr als verdient hätte er es ja. Zudem hat der Regisseur von THE REVENANT, Alejandro González Iñárritu, im letzten Jahr mit BIRDMAN den Oscar für das BEST PICTURE einheimsen können. Konnte er aus DiCaprio in seinem neuen Film also vielleicht das letzte, nötige Quäntchen herausholen?
In den 1820ern nimmt der Trapper Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) an einer Expedition durch die Wälder Nordamerikas teil, deren Ziel es ist den Missouri River zu erforschen und Pelze zu erbeuten. In einem unachtsamen Moment wird Glass von einem Grizzly angegriffen und schwer verletzt. Sein Captain Andrew Henry (Domhnall Gleeson) und seine Kollegen John Fitzgerald (Tom Hardy) und Jim Bridger (Will Poulter) rechnen ihrem Gefährten keine hohen Überlebenschancen aus. Als das Camp dann noch droht von Ureinwohnern angegriffen zu werden, nehmen seine Begleiter Glass seine Ausrüstung und Waffen ab und lassen ihn zurück. Doch Glass lebt und schwört seinen treulosen Kameraden Rache. Doch dafür muss er sich hunderte Meilen durch die grausame, eisige Natur zurück in die Zivilisation kämpfen.

3. Januar 2016

REVIEW: Carol (2015) - "Das Mädchen vom anderen Stern"

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© dcm

CAROL ist die Verfilmung des Romans „Salz und sein Preis“ von Patricia Highsmith, aus deren Feder ebenfalls die Romanvorlagen von DER TALENTIERTE MR. RIPLEY und DIE ZWEI GESICHTER DES JANUARS stammen. Es handelt sich um eine lesbische Liebesgeschichte zwischen einer wohlhabenden Dame und einer jungen Frau. Für Todd Haynes (DEM HIMMEL SO FERN, I’M NOT THERE) ist es nicht der erste Film mit einer LGBT Grundthematik. Bereits 1991 konnte der Regisseur mit seinem ersten Film POISON den Großen Preis der Jury beim damaligen Sundance Film Festival einheimsen. Dieser galt als ein Vorreiter des New Queer Cinema

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